Pressemitteilungen vom Verband Hamburger Kaninchenzüchter e.V.
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Die Hamburger Flutkatastrophe 1962
Am 16./17. Februar 2012 jährt die Flutkatastrophe in Hamburg und an der deutschen Nordseeküste
zum 50. Mal. Der Chronist des Verbandes Hamburger Kaninchenzüchter e.V. Gerhard Larsen schrieb:
Die Nacht, als die Deiche brachen, als der Nordwestorkan in der Nacht zum 17. Februar 1962 gegen
1.15 Uhr mit Böen von ungemessener Stärke die ersten Brecher des Elbehochwassers über den
Wilhelmsburger Reiherstieg trieb, war es zu spät, die 70 000 Bewohner des gefährdeten südhamburgischen
Stadtgebietes zu evakuieren oder noch zu warnen. Minuten später fielen die Telefone aus, brach die
Stromversorgung zusammen, versagten die Sirenen, reißende Bäche flossen durch die Straßen und die
Peterwagen der Polizei blieben mit ihren ohnehin dem brüllenden Orkan nicht gewachsenen Lautsprechern
im Schlamm stecken. Um 2.15 Uhr brach der Reiherstiegdeich, um 3 Uhr auch der Deich am Spreehafen und
mit würgender Wut schoss die Flut in die tief gelegenen Laubenkolonien ein, zerschlug die hölzernen
Häuschen und riss die schlaftrunkenen Bewohner mit sich fort in die Nacht und in den Tod.
Tausende verloren ihr Hab und Gut, über 300 Menschen ihr Leben. Am schwersten wurden die Stadtteile
Wilhelmsburg, Waltershof, und Moorfleet -Hochburgen der Kaninchenzucht- betroffen. Trotz der großen
Gefahren, die die Sturmflutkatastrophe mit sich brachte, vergaßen die Kaninchenzüchter ihre Tiere nicht
und versuchten zu retten, was zu retten war. Ein Aufruf des Pressewarts Rudolf Hartmann an die Hamburger
Züchter und die Redaktion des Deutschen Kleintier-Züchters und an die Zuchtfreunde des Zentralverbandes
Deutscher Kaninchenzüchter rüttelte die gesamte Züchterschaft zu spontaner Hilfsbereitschaft auf.
Hier zeigte sich, dass die Züchterfreundschaft kein leerer Wahn ist. 500 Tiere wurden aus dem Bundesgebiet
und 150 Tiere aus dem eigenen Landesverband zur Verfügung gestellt. Weit über 1000 Briefe und Karten mussten
in kurzer Zeit vom Landesverbandsvorsitzenden Günter Callies beantwortet werden. Diese großzügigen Tier-
und Geldspenden halfen den betroffenen Züchtern, ihre Zucht in kurzer Zeit wieder aufzubauen. Der
Landesverband Hamburg wird diese Hilfsbereitschaft nie vergessen.
Dankesworte des 1. LV-Vorsitzenden Günter Callies auf der JHV am 16. März 1962:
„Mindestens 2000 Kaninchen sind in den Fluten qualvoll verendet. Die beiden Wilhelmsburger Vereine haben
ihr gesamtes Tiermaterial verloren, ungeheurer Schaden auch in Waltershof. Das Spendenkonto ist auf
16519,80 DM angewachsen. Ich möchte an dieser Stelle allen Zuchtfreunden und Vereinen im Bundesgebiet
für ihre Hilfsbereitschaft und Anteilnahme von ganzem Herzen danken. sie haben uns durch ihre freudig und
spontan gebrachten Opfer bewiesen, dass eine echte Gemeinschaft unter den Züchtern besteht und sie haben
uns durch ihre schnelle Hilfe viele Freunde erhalten und wir haben dadurch auch viele Freunde dazu gewinnen
können und manches Leid und manche Not tragen und lindern geholfen. Ich glaube sicher, dass diese Aktion in
der deutschen Kaninchenzucht sobald nicht vergessen wird. Ihnen wünsche ich, dass sie unter den norddeutschen
Züchtern viele dankbare Freunde gefunden haben.“
Bilanz des „Hamburger Abendblattes“: Was die Flut anrichtete
-In der Katastrophennacht überfluteten 220 Millionen Kubikmeter Wasser die Hansestadt –
der 60fache Inhalt der Binnen- und Außenalster.
-Zeitweise erreichte der Orkan Windstärke 13.
-1500 Rinder und 2500 Schweine ertranken; 125 Pferde, 90 Schafe und Ziegen; fast 20 000 Stück Federvieh kamen um.
-37 240 Doppelzentner Obst mussten vernichtet werden.
-33 Kleingartenkolonien machte die Flut unbewohnbar.
-42 massive Häuser erlitten Totalschaden, 211 schwere Beschädigungen, 6080 erhebliche Wassereinbrüche.
-6231 Behelfsheime wurden zerstört oder schwer beschädigt.
-Mehr als 25 000 Helfer waren im Einsatz, unter ihnen 8500 Bundeswehrsoldaten, 300 amerikanische, 200 britische,
-50 holländische Soldaten. Dänemark half mit 8 Froschmännern von Falcks Redningskorps.
-Mehr als 150 Hubschrauber holten 100 Menschen von Dächern. Bundeswehr und Bundesgrenzschutz setzten 600 Fahrzeuge bei der Rettung ein.
-Unter den Rettern waren auch viele Frauen und Männer des DRK, des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Malteser
-Hilfsdienstes,der Johanniter-Unfallhilfe, des Bundes-Luftschutzverbandes, des Technischen Hilfswerks,
des Verbandes Deutscher Sporttaucher,der DLRG, des Zolls, der Heilsarmee und der Versorgungsbetriebe.
-Der Gesamtschaden, den die Flut anrichtete, beläuft sich auf weit mehr als 1 Milliarde DM.
-In den Wochen nach der Flut gingen für mehr als 20 000 Hamburger, die ihr gesamtes Eigentum verloren hatten,
mehr als 40 Millionen DM an Spenden ein.
-Erst 4 Wochen nach der Katastrophe hatte sich das Wasser aus allen Überschwemmungsgebieten wieder verlaufen.
Der entschlossene Einsatz des Innensenators Helmut Schmidt, der sich über Kompetenzen energisch hinwegsetzte, wurde
legendär. Der Altbundeskanzler ist heute Ehrenbürger der Freien und Hansestadt Hamburg.
Zeitzeugen berichten:
Der 1. Landesverbands-Vorsitzende Heinz Kirchner (65) war damals 15 Jahre alt und züchtete als Jugendlicher im
KZV HH 44 Wilhelmburg-Ost Schwarzloh-Kaninchen. Vater Willi Kirchner war 1. Vorsitzender des KZV HH 44 und hatte
sich durch seinen nimmermüden Einsatz – er half, wo Hilfe vonnöten war – große Verdienste erworben. Das
bescheidene Siedlungshaus steht in Kirchdorf, die tiefste Stelle der Elbhalbinsel Wilhelmsburg. Der Wasserstand
maß dort 2,40 Meter. Der Keller des Hauses stand unter Wasser und in den Räumen des Hochparterres stand das Wasser
15 cm hoch.
Bruder Robert Kirchner (80), der den Keller bewohnte konnte wichtige Dokumente und persönliche Unterlagen mit dem
Einsatz eines Taucheranzugs retten. Robert Kirchner ist langjähriger 1. Vorsitzender des Kleingartenvereins
Kirchdorf berichtet, dass die nicht verankerten Lauben unkontrolliert umher schwammen und das Wasser im Vereinshaus
bis unter die Decke reichte. Auf der Kirchdorfer Straße schwammen Tierkadaver wie auf einem Fluss.
Heinz Krohn (65) ist seit einigen Jahren 1. Vorsitzender des KZV HH 44 und gehörte 1962 als 15jähriger der
Jugendgruppe des Vereins an.
Auch seine Hermelin-Kaninchen konnten nicht gerettet werden. Im Vereinsfundus existiert ein Heft aus dem Jahr 1962,
in dem alle gespendeten Kaninchen aus dem gesamten Bundesgebiet akribisch dokumentiert und die neuen Besitzer
aufgeführt sind. Mit 3 Vereinen aus dem Landesverband Bayern hat sich eine regelrechte Partnerschaft entwickelt.
Es handelte sich um den KZV B 226 Augsburg-Hochzoll, den KZV B 230 Augsburg-Bärenkeller und den KlZV B 171 Schongau.
Im Gästebuch haben sich die Zuchtfreunde anlässlich des 40jährigen Jubiläums des KZV HH 44 verewigt.
Heinz Frehse (72) berichtet: „ Am 15. Februar feierte meine Verlobte Helga ihren 22. Geburtstag. Am 16. Februar
heirateten wir. Der Sturm nahm immer größere Formen an. Das Tage zuvor bestellte Taxi zur Fahrt in die Osterkirche
in Bramfeld kam nicht.Es war überhaupt kein Taxi zu bekommen. Die Zeit wurde knapp. Unsere Hochzeitsgäste warteten
bereits in der Kirche. Ein Freund hat uns dann gefahren. Bei der Ankunft wirbelte der Sturm den Brautschleier über
das Autodach. Im Laufschritt wurden wir nahezu gegen die schwere Kirchentür gepresst. So hatten wir uns unsere Trauung
nicht vorgestellt. Die Feier fand in der Wohnung meiner Schwiegereltern statt.
Die Stimmung war schon bedrückt, denn der Sturm ließ die Einfachverglasung des Wohnzimmerfensters hörbar knistern.
Auf der nächtlichen Fahrt durch Hamburg zu unserer kleinen Behelfswohnung in Iserbrook bemerkten wir zunächst nicht,
dass die Straßenbeleuchtung ausgefallen war. Nur die Bundeswehrkaserne an der Osdorfer Landstraße war hell erleuchtet.
Es wurden Hilfsgüter verladen. Von der Flutkatastrophe haben wir erst am nächsten Morgen im Rundfunk erfahren. Die
Nachbarin eines Neubaus klopfte an unserer Tür und bat um warmes Wasser, da der Strom und somit auch die Zentralheizung
ausgefallen waren. Wir Frischverheirateten hatten in unserer Wohnküche im Keller meines Elternhauses kein fließendes
Wasser, aber auf dem neuen weiß emaillierten Kohle-Beistellherd stand stets der Wasserkessel mit der klassischen Pfeife
mit heißem Wasser bereit. Am 18. Februar beging ich meinen 22. Geburtstag; von feiern konnte keine Rede sein. 2012 feiern
wir unsere Goldene Hochzeit.
"Die Erinnerung an die Flutkatastrophe kehrt jedes Jahr wieder.“
Verfasser
Heinz Frehse
Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Backofensend 11
21382 Lüdershausen
Tel./Fax: 04133 - 3370
www.kaninchen-vhk.de
eMail: H.Frehse@gmx.de
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Buchholz:
Am 7. und 8. Januar 2012 fand die Hamburger Clubschau 2011 zum 2. Mal in der Schützenhalle
der Stadt Buchholz in der Nordheide statt. Die Schau war eingegliedert in die Offene
Vereins-Werbeschau des KZV HH 91 und die 51. Norddeutsche Rammlerschau des Verbandes
Hamburger Kaninchenzüchter e.V. insgesamt wurden 357 Kaninchen – auch aus den benachbarten
LV Bremen, Hannover, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern – präsentiert.
Ausstellungsleiter Walter Bohlmann hob in seiner Ansprache hervor, dass eine Rassekaninchen-Schau
einen kleinen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten einer besonderen Freizeitgestaltung
bietet, nämlich die Beschäftigung mit Tieren und damit mit der Natur; ein wunderbarer Pakt, den
man als Züchter eingegangen ist. Der Bürgermeister Wilfried Geiger stellte in seinem Grußwort als
Schirmherr heraus, dass der Schauverbund sehr öffentlichkeitsorientiert ist und eine Bereicherung
für die Stadt Buchholz darstellt.
Die Ergebnisse der Meisterschaft der Hamburger Clubs stellen sich folgendermaßen dar:
1.Platz Norddeutscher Alaska- und Havannaclub 968,5 Pkt.
2.Platz Spezialclub der Riesen- und Widderzüchter Norddeutschlands 965,0 Pkt.
3.Platz Spezialclub der Schwarz-, Blau- und Braunlohzüchter Norddeutschlands, Sitz Hamburg.
Das Siegertier stellte Heinz Kirchner mit Alaska 98,0 P.
Folgende V-Tiere wurden nominiert:
- Deutsche Widder wildf. 97.0 P. Jörg Sommer
- Alaska 97,0 P. Heinz Kirchner
- Alaska 97,0 P. Herbert Warner
- Alaska 97,5 P. Heinz Kirchner
- Lohkaninchen havannaf. 97,0 P. Andreas Larsen.
Leistungspreise
- ZDRK-Präsidentenmedaille Heinz Kirchner (Alaska 388,5 P.)
- ZDRK Medaille Herbert Warner (Alaska 386,5 P.)
- ZDRK Club Medaillen Zgm. Mendrzik (Lohkaninchen schwarz 386,0 P.) und Heinz Kirchner (Alaska 385,5 P.)
Landenverbandsehrenpreis:
- Michael Maiwald (Blaue Wiener 385,0 P.)
- Heiner Veit (Lohkaninchen havannaf. 385,0 P.)
- Zgm. Köhnecke (Weiße Neuseeländer 384,5 P.)
- VHK Club E Uwe Bartz (Zwergwidder weiß R:A: 384,5 P.)
und Heinz Frehse (Feh Rexe 383,5 P.)
ZGE:
- Alfred Möller (Helle Großsilber 383,5 P.)
- Kurt Wolkenhauer (Deutsche Riesenschecken 383,5 P.)
- Inge Rohwetter (Zwergwidder weiß R.A. 383,5 P.)
- Andreas Larsen (Lohkaninchen schwarz 384,0 P.)
- Uwe Eggers (Havanna 383,5 P.)
- Jörg Sommer (Deutsche Riesen wildf. 383,0 P.)
- Ingo Bolland (Zwergwidder thüringerf. 383,0 P.)
- Andreas Larsen (Lohkaninchen schwarz 383,0 P.)
Mit einer Fototafel wurde an das Club-Fest im Sommer 2011 erinnert.
Verfasser
Heinz Frehse
Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Backofensend 11
21382 Lüdershausen
Tel./Fax: 04133 - 3370
www.kaninchen-vhk.de
eMail: H.Frehse@gmx.de
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Echem:
485 Rassekaninchen in der Lehr- und Versuchsanstalt Echem.
Am 26. und 27. November 2011 öffnet der Verband
Hamburger Kaninchenzüchter e.V. die Tore zu seiner Landesschau
auf dem Gelände der Lehr- und Versuchsanstalt für Tierzucht in
Echem im Landkreis Lüneburg unter der neuen Leitung von Frau Martina
Wojahn und Herrn Dr. Uwe Clar.
Züchter aus 20 Ortsvereinen sowie Aussteller aus Niedersachsen,
Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern präsentieren auf der
Hansa-Schau ihre Rassekaninchen unterschiedlicher Größen,
Haarstrukturen und Farbenschläge des Zuchtjahres 2011 in einer
großzügigen Halle.
485 ausgewählte Kaninchen werden sich zunächst der Preisrichter-Jury
und später den Besuchern präsentieren.
Eine Gruppe des benachbarten Kindergartens Lüdersburg erhält am
25. November in der Zeit von 9.30 bis 11.00 Uhr eine separate Führung,
bei der die kuscheligen Haustiere gefüttert werden dürfen und reichlich
Streicheleinheiten erhalten.
Die Öffnungszeiten für Besucher sind
Samstag, der 26. Nov. von 9.00 bis 17.00 Uhr und Sonntag,
der 27. Nov. von 9.00 bis 16.00 Uhr.
Interessierte Kaninchenfreunde können sich über das naturverbundene
Hobby als sinnvolle Feizeitgestaltung informieren. Mitglieder der
Ausstellungsleitung werden gern bereit sein,fachliche Tipps über
Tierauswahl, Haltung, Fütterung und Pflege zu geben - auch, um eine
Basis für angehende Halter und Züchter zu schaffen.
Die Eröffnung der Schau findet für Aussteller und Ehrengäste am
26. Nov. um 10.00 Uhr im Speisesaal der LVA statt.
Pressevertreter sind herzlich willkommen.
Verfasser
Heinz Frehse
Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Backofensend 11
21382 Lüdershausen
Tel./Fax: 04133 - 3370
www.kaninchen-vhk.de
eMail: H.Frehse@gmx.de
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Im Herbst 2010 wurde das Projekt "Therapie mit Rassekaninchen"
in der
Wohngruppe für Menschen mit Demenz im Pauline Mariannen Stift
- eines von acht Stiften der Amalie Sieveking Stiftung - in
Hamburg-St.Georg gestartet.
Zehn Züchter aus verschiedenen Vereinen des Verbandes Hamburger
Kaninchenzüchter haben sich spontan an diesem Projekt beteiligt
und im Wochenrhythmus einen Besuch mit einem ihrer zutraulichen
Haustiere bei den Senioren abgestattet.
Sehr schnell hat es sich herausgestellt, dass hier keine Fachvorträge gefragt waren, sondern
das Streicheln der weichen Felle, das Ertasten der wohligen Wärme des Tierkörpers
und das Betrachten der unterschiedlichen Rasse- und Farbenschönheiten deutlich im
Vordergrund standen und auch sichtbar positive Wirkung bei den Bewohnern zeigten.
In Gesprächen wurde spürbar, dass manche Erinnerung aus der Vergangenheit wieder
geweckt und mit Leben erfüllt wurde.
Es kann gesagt werden, dass den Menschen, die keine großen Ansprüche mehr
an das Leben stellen, eine Abwechslung vom täglichen Einerlei geboten wird.
Der Einsatz von Haustieren bei Menschen mit Demenz ist nicht neu. Neu ist,
dass regelmäßig und ausschließlich wunderschöne Rassekaninchen wie
z.B. lackschwarze Alaska, schokoladenbraune Havanna,thüringerfarbene Zwergwidder
bis hin zu schneeweißen Rex zur Verfügung stehen.
Die Idee wurde geboren von der Vorsteherin und Geschäftsführerin der
Amalie Sieveking Stiftung Bettina Bohne (39), die bereits als Kind mit
Kaninchen zu tun hatte und ihr vierjähriger Sohn Frederik
schon ein eigenes Zwergkaninchen besitzt.
Bei der ersten Kontaktaufnahme mit dem Referenten für Öffentlichkeitsarbeit
des Verbandes Hamburger Kaninchenzüchter Heinz Frehse gab es bei dieser
Novität absolute Übereinstimmung; es fehlte nur noch die Zustimmung des
Vorstands des Landesverbandes.
Frau Bohne brachte zum Ausdruck, dass die Stiftung seit über 175 Jahren
bestehe und es seit Ende 2006 die ersten zwei neuen Wohnformen in Hamburg
gäbe, nämlich im umgebauten Pauline Mariannen Stift:
erstens die ambulant betreute "Wohn- und Pflegegemeinschaft für Menschen mit Demenz",
eine Alternative zur Heimunterbringung und
zweitens "Nachbarschaftliches Wohnen für Senioren" in acht barrierefreien
Wohnungen mit einem Gemeinschaftsraum.
Der ehemalige Vorsitzende des Verbandes Hamburger Kaninchenzüchter Ulrich
Hinrichsmeyer begrüßte das Projekt "Therapie-Kaninchen" außerordentlich und
wünschte eine langfristige Zusammenarbeit auf dem sozialen Sektor mit der
Amalie Sieveking Stiftung.
Nach den anfangs gewonnenen Erfahrungswerten haben sich die Besuche in der
Wohngruppe auf einen vierzehntägigen Rhythmus eingependelt. Die einbezogenen
Kaninchenzüchter sind überzeugt von ihrer ehrenamtlichen Mission.
Das Foto zeigen den liebevollen Umgang der Pflegedienstleiterin
Heike Schulz mit WG-Bewohnern.
Ansprechpartnerin der Amalie Sieveking Stiftung ist
Bettina Bohne Tel. 040- 246 333
Verfasser
Heinz Frehse
Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Backofensend 11
21382 Lüdershausen
Tel./Fax: 04133 - 3370
www.kaninchen-vhk.de
eMail: H.Frehse@gmx.de
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